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Vorsorgevollmacht & Patientenverfügung

Jede schwierige Situation, die Du jetzt meisterst, bleibt Dir in der Zukunft erspart.

Dalai Lama

Vorsorgevollmacht

 

Die Vorsorgevollmacht bietet die Möglichkeit, vor dem Verlust der Geschäftsfähigkeit, der Einsichts- und Urteilsfähigkeit oder der Äußerungsfähigkeit selbst zu bestimmen, wer später als Bevollmächtigter entscheiden soll.

 

Dies kann beispielsweise dann sinnvoll sein, wenn eine Person an einer Krankheit leidet, mit deren Fortschreiten das Entscheidungsvermögen einer Person beeinträchtigt wird. Mit der Vorsorgevollmacht kann aber auch für mögliche Einschränkungen nach einem Unfall vorgesorgt werden.

 

Die betroffene Person kann also bereits im Vorfeld festlegen, für welche Angelegenheiten der Bevollmächtigte zuständig werden soll. Es ist grundsätzlich auch möglich, mehrere Personen zu bevollmächtigen, die unterschiedliche Aufgaben übernehmen.

Die Registrierung der Vorsorgevollmacht im Österreichischen Zentralen Vertretungsverzeichnis (ÖZVV) bietet den Vorteil, dass die Vorsorgevollmacht im Vorsorgefall rasch gefunden werden kann.

Gerne beraten und vertreten wir Sie in allen Fragen rund um das Thema Vorsorgevollmacht.

Patientenverfügung

Patientenverfügungen sind ein Ausdruck der Patientenautonomie. Sie sind im Gesamtkonzept der Bemühungen zur Verbesserung der Situation schwerkranker Menschen in der letzten Lebensphase zu sehen und stellen eine gute Möglichkeit dar, Wünsche und Präferenzen für eine Zeit, in der ein Mensch selbst nicht mehr entscheiden kann, im Vorfeld zu regeln. 

 

Eine Patientenverfügung ist eine Willenserklärung, mit der ein noch einsichts-, urteils- und äußerungsfähiger Mensch eine (zukünftige) medizinische Behandlung ablehnen kann. Sie wird nur dann wirksam, wenn der Patient im Zeitpunkt der Behandlung nicht (mehr) einsichts-, urteils- oder äußerungsfähig ist.

Voraussetzung für die Errichtung einer Patientenverfügung ist neben der umfassenden ärztlichen Aufklärung auch die rechtliche Aufklärung beispielsweise durch einen Rechtsanwalt oder Notar.

Im Anschluss daran kann die Patientenverfügung in das Patientenverfügungsregister aufgenommen werden. Damit wird abfragenden Krankenhäusern die Gelegenheit geboten, direkt in den Inhalt einer Patientenverfügung Einsicht zu nehmen, womit ein möglicherweise entscheidender Zeitverlust bei der Suche nach der Verfügung vermieden werden kann.

Gerne beraten und vertreten wir Sie in allen Fragen rund um das Thema Patientenverfügung.